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Goldschleie

CHF 17.90

Bilder dienen lediglich zur Information. Es kann sein, dass nicht alle Fische verfügbar sind. Für Informationen zur tagesaktuellen Verfügbarkeit kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Herkunft und Aussehen
Die Goldschleie ist eine Zuchtform der heimischen Schleie. Sie wird auch «Doktorfisch» genannt, weil man über diesen Fisch sagt, dass andere Tiere in seiner Gesellschaft nicht krank werden. Goldschleien sind orange bis hellorange und haben über den ganzen Körper verteilt schwarze Punkte.

Sie halten sich bevorzugt in der Nähe von Schilfgürteln, Seerosenfeldern oder stark verkrauteten Gebieten auf, wo sie primär am Grund nach Nahrung suchen.

Goldschleien werden 20 – 65cm gross und können bis zu 20 Jahre alt werden. Das endständige Maul ist dicklippig, vorstülpbar und hat wie der Karpfen zwei Barteln. Ein weiteres typisches Merkmal ist ihre auffällig grosse Rückenflosse.

Haltung und Fütterung
Goldschleien ernähren sich primär von Kleinstlebewesen oder auch Schnecken und Pflanzen. Im heimischen Gartenteich füttern wir Goldschleien mit sinkenden Pellets, da die Fische ihre Nahrung bevorzugt vom Grund aufnehmen. Die lichtscheuen Goldschleien sind bei der Nahrungssuche und Aufnahme eher vorsichtig und bevorzugen die Nacht oder die frühen Morgenstunden. Die Goldschleie hat keine Zähne im Kiefer, besitzt aber wie der Karpfen, tief hinten sitzend die sogenannten Schlundzähne, mit welchen sie die aufgenommene Nahrung zerkleinern kann.

Goldschleien sind sehr robuste und anpassungsfähige Fische, die kurzfristig auch in eine Kälte- oder Hitzestarre verfallen können. So kommen sie temporär mit sehr wenig Sauerstoff zurecht. Auch kleinere Gewässer wie Dorfteiche oder verkrautete Waldweiher sind daher ein idealer Lebensraum für Goldschleien. Dank ihres friedlichen Wesens können Goldschleien problemlos mit anderen karpfenartigen Teichfischen vergesellschaftet werden.

Die Laichzeit der Goldschleien findet je nach Wassertemperatur zwischen April und Juni statt. Sie benötigen 18 – 20 Grad für eine erfolgreiche Vermehrung. Die weiblichen Tiere legen in dieser Zeit bis zu 300000 Eier an Wasserpflanzen ab, wo sie dann von den Männchen befruchtet werden. Das weibliche Tier legt die Eier nicht auf einmal ab, die Laichzeit kann sich über zwei Monate erstrecken. Das Geschlecht der Goldschleien kann man Anhand ihrer Brustflossen bestimmen. Männchen haben grosse, löffelförmige Flossen, die Weibchen haben längere und spitzigere, eher dreieckig wirkenden Flossen.

Gute Wasserwerte sind Voraussetzung für die Haltung von Goldschleien, eine Filteranlage und Sauerstoffanreicherung ist daher unerlässlich für das Wohlbefinden der Tiere.

Wassertemperaturen und Überwinterung
Goldschleien sind Kaltwasserfische und kommen in unterschiedlichsten Bedingungen zurecht. Temperaturen zwischen 4 – 28 °C können sie gut vertragen. Eine Überwinterungen in unseren heimischen Gartenteichen ist daher kein Problem.

Familie Karpfenfische, Tincidae
Wissenschaftlicher Name Tinca tinca
Vorkommen Zuchtform – Besatzfisch
Grösse 20 – 65 cm
Wassertemperatur 4 – 28° C, bei ausreichender Teichtiefe Überwinterung im Freien möglich
Wesen Friedlich und gesellig
Nahrung Pflanzen, Kleinstlebewesen, sinkende Pellets
Gewicht 29 kg
Größe 100 × 60 × 60 cm

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