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Rotfeder

CHF 8.90

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Herkunft und Aussehen
Die Rotfeder, auch Rötel oder Röteli genannt, ist eine heimische Kleinfischart und gehört zur Familie der karpfenartigen. Sie kommen in Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen vor. Rotfedern vertragen auch eine relativ hohe Konzentration an Salz im Wasser und sind daher auch häufig im Brackwasser anzutreffen.

Rotfedern sind hochrückig und seitlich abgeflacht. Rücken und Kopfoberseite sind braun bis grau-grün, die Seiten sind heller und golden bis messingfarbig. Wie es der Name bereits sagt, ist das wohl typischste Merkmal der Rotfeder die fast blutrot gefärbten Bauch-, After- und Rückenflossen.

Im Schnitt werden Rotfeder zwischen 20 – 30cm gross und 250 – 300g schwer. Es gibt Ausnahmeexemplare von 50cm und bis zu 2 kg. Unter optimalen Bedingungen können Rotfedern bis zu 20 Jahre alt werden.

Oft werden Rotfedern mit Rotaugen verwechselt, es existieren auch diverse Hybridformen, da sich die Tiere durch ihre ähnliche Genetik kreuzen können. Unterscheiden kann man sie anhand der Form ihres Maules: Die Rotfeder besitzt ein oberständiges Maul, während das Rotauge ein endständiges Maul hat. Auch an der Augenfarbe kann man die Tiere unterscheiden. Die Iris der Rotfeder ist gelb bis orange, die des Rotauges ist rot.

Haltung und Fütterung
Rotfedern ernähren sich am liebsten von Algen und Wasserpflanzen, selten auch von Kleinstlebewesen im Uferbereich. Im heimischen Gartenteich füttern wir die Tiere mit speziellen Minipellets, die sie gerne annehmen.

Es sind Schwarmfische, die sich am liebsten in stehenden oder leicht fliessenden Gewässern mit schlammigem Grund aufhalten. Hier schwimmen sie am liebsten in den verkrauteten, flacheren Bereichen und Schilfkanten.

Rotfedern sind robuste und anpassungsfähige Fische, die selten krank sind und auch keinen hohen Anspruch an die Sauerstoffsättigung oder erhöhte Temperatur des Wassers haben. Daher eignen sie sich hervorragend für den Besatz in Biotopen oder kleineren Gartenteichen.

Ab dem 2 – 3 Lebensjahr ist die Rotfeder geschlechtsreif. Ihre Laichzeit ist zwischen April und Juli bei Wassertemperaturen ab 18 Grad. Die Tiere suchen in dieser Phase die flachen und verkrauteten Uferbereiche auf und legen die Eier an die dortigen Wasserpflanzen ab. Da Rotfedern oft mit anderen karpfenartigen ablaichen, kann es zu Verkreuzungen der Arten kommen, es können sogenannte Hydridformen entstehen.

Sie sind friedlich und gesellig, daher können sie problemlos mit anderen karpfenartigen Fischen vergesellschaftet werden. Rotfedern sind aber eher schreckhalft und reagieren sensibel auf Veränderungen im Teich.

Gute Wasserwerte sind Voraussetzung für die Haltung von Rotfedern, eine Filteranlage ist daher unerlässlich für das Wohlbefinden der Tiere.

Wassertemperaturen und Überwinterung
Rotfedern sind einheimische Kaltwasserfische und kommen in unterschiedlichsten Bedingungen zurecht. Temperaturen zwischen 4 – 28 °C können sie gut vertragen. Eine Überwinterungen in unseren heimischen Gartenteichen ist daher kein Problem.

Familie Karpfenfische, Cyprinidae
Wissenschaftlicher Name Scardinius erythrophtalmus
Vorkommen Europa vom Ural bis zu den Pyrenäen
Grösse 20 – 40 cm
Wassertemperatur 4 – 28° C
Wesen Friedlich und gesellig, eher schreckhaft
Nahrung Pflanzen, Kleinstlebewesen, Minipellets
Gewicht 29 kg
Größe 100 × 60 × 60 cm

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